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AUSSTELLUNGEN
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Ausstellungen
Berlin
"Burg und Herrschaft im Mittelalter"
25. Juni bis 24. Oktober 2010
Ausgestellt sind etwa 400 Exponate unterschiedlicher Art. Die originalen Architekturteile und Modelle sollen die Erscheinungsformen der mittelalterlichen Burg verdeutlichen. Urkunden, Texte und Bilder werden in ihrer Bedeutung für die Ausübung mittelalterlicher Herrschaft erläutert. Waffen und Rüstungen demonstrieren militärische Aspekte. Kunstwerke und Ausgrabungsfunde zeigen das Leben auf der Burg zwischen Festsaal und Hofstube, Kapelle und Gesinderäumen.
Deutsches Historisches Museum
I.M. Pei-Bau
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20304-444
Fax: 030 / 20304-543
Internet: www.dhm.de/
"1990 - Der Weg zur Einheit"
6. Juli bis 10. Oktober 2010
Anlässlich des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung am 3. Oktober 2010 blickt die Ausstellung auf die politischen Ereignisse von 1990, die den Weg zur Einheit markierten. Dieser Weg wird in zwölf Ausstellungsstationen mit Fotografien und Objekten aus dem Jahr 1990 vor Augen geführt und erläutert.
Deutsches Historisches Museum
I.M. Pei-Bau
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20304-444
Fax: 030 / 20304-543
Internet: www.dhm.de/
"Luise. Inselwelt der Königin"
Bis 31. Oktober 2010
Berlin - "Königin Luise. Das Schloss auf der Pfaueninsel"
Foto: © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Die Pfaueninsel in der Havel galt als einer der Lieblingsaufenthaltsorte der Königin und ihrer Familie. Hier wollte sie das Leben in freier Natur genießen. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg präsentiert eine Verknüpfung von internationaler Gegenwartskunst mit dem gewachsenen Gesamtkunstwerk Pfaueninsel, die seit 1990 zum UNESCO-Welterbe gehört.
Pfaueninsel, Parkgebäude und Meierei
Nikolskoerweg
14109 Berlin
Information
An der Orangerie 1
14469 Potsdam
Tel.: 0 331 / 96 94-200
Fax: 0 331 / 96 94-107
E-Mail: info@spsg.de
Internet: www.spsg.de/index_7721_de.html
"Dem Leben hinterher - Fluchtorte jüdischer Verfolgter"
30. August 2009 bis 1. August 2010
Die Ausstellung ist eine fotografische Spurensuche von Sibylle Baier und Daniela Friebel, die in der Blindenwerkstatt des Kleinfabrikanten Otto Weidt den Schicksalen jüdischer Mitarbeiter nachgehen. Weidt hatte in seiner Werkstatt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden mit der Herstellung von Besen und Bürsten beschäftigt. Er versuchte seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen und suchte für einige von ihnen Verstecke.
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin
Tel.: 030 285 99 407
Fax: 030 257 62 614
info@museum-blindenwerkstatt.de
www.museum-blindenwerkstatt.de
"Starke Frauen - im kleinen Format. Frauendarstellungen auf Münzen von der Antike bis zur Gegenwart"
Bis 31. Dezember 2010
Münzen sind neben ihrer Geldfunktion auch staatliche Hoheitszeichen und Repräsentanten politischer Macht. Deshalb räumen sie Frauen in der Regel nur in einer tatsächlichen Regierungsfunktion oder als Frauen und Töchter der Herrscher einen Platz in Bild oder Umschrift ein. Porträts von Königinnen treten zuerst im 3. Jahrhundert v. Chr. in Ägypten auf. Erst mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich Frauen außerhalb von Dynastien und Politik und zwar auf Gedenkmünzen.
Pegamonmuseum
Am Kupfergraben 5
10117 Berlin
www.smb.spk-berlin.de
"Das XX. Jahrhundert. 20 Jahre Fotosammlung und Bildarchiv am DHM"
26. März 2010 bis 2. Januar 2011
Zum 20-jährigen Bestehen seiner Fotosammlung zeigt das DHM ca. 250 thematisch aufbereitete Fotografien aus dem 20. Jahrhundert. Neben Erwerbungen und Übernahmen für das Bildarchiv aus Nachlässen, Agenturen und Archiven hat die Fotosammlung die künstlerisch ambitionierte Fotografie gesammelt.
Deutsches Historisches Museum
Pei-Bau
Hinterdem Gießhaus 3
10117 Berlin
www.dhm.de
Neues Museum - Ägyptisches Museum, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Antikensammlung
wiedereröffnet

Das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel wird nach 11-jähriger Bauphase wiedereröffnet. Die Objekte der drei Sammlungen sind in der neuartigen Präsentation nicht streng voneinander getrennt, vielmehr sollen sie den Besuchern einen Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte eröffnen. Geographische Breite, historische Tiefe und Qualität der Sammlungen geben anhand von Objekten der materiellen Kultur, der Kunst und schriftlicher Quellen den Blick frei für die Geschichte der Alten Welt vom Vorderen Orient bis zum Atlantik, von Nordafrika bis Skandinavien. Die Ausstellung zeigt die frühen Kulturen Eurasiens von der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter in seltener Breite und Fülle, darunter weltberühmte Exponate wie die Büste der Nofretete.
Neues Museum
Bodestr. 1
Museumsinsel
10178 Berlin
Tel.: 030 26 63 66 0
www.neues-museum.de/
Internet: www.neues-museum.de/
"Um die Freiheit kämpfen - Willy Brandt 1913-1992"
Bis auf Weiteres
Die ständige Ausstellung dokumentiert in Bildern, Urkunden und anderen Ausstellungsstücken anschaulich Brandts persönlichen und politischen Werdegang. Seine Jahre im skandinavischen Exil und seine Tätigkeit als Regierender Bürgermeister Berlins werden ebenso dargestellt wie seine Zeit als Außenminister und Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der Besucher findet zahlreiche Exponate aus Brandts Nachlass, unter anderem den Briefwechsel mit John F. Kennedy, die Taschenuhr August Bebels und die Friedensnobelpreisurkunde von 1971.
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz
10825 Berlin
Tel.: 0 30/7 87 70 70
www.willy-brandt.de
"Alltagskultur in der Deutschen Demokratischen Republik"
Dauerausstellung
Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt hat Konkurrenz bekommen: In Berlin-Mitte ist jüngst ein DDR Museum eingerichtet worden, das aus einer privaten Initiative hervorgegangen ist. Anders als auch alle anderen Ausstellungen, die Teilbereiche dokumentieren, erhebt es den Anspruch, das Leben und Aufwachsen in der DDR in allen Fassetten zu zeigen. Eine Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass Anfassen und Ausprobieren der Exponate ausdrücklich erwünscht sind. Auch wenn Kritiker bemängeln, hier werde mit Harmlosigkeiten von der Spreewaldgurke bis zum Trabi die berüchtigte Ostalgie gezüchtet und dem Spaßfaktor werde zuviel Raum gegeben - die Themenbereiche Verbotenes/Staatssicherheit, Einkauf, Produkte, Bauen, Wohnen, Familie und die Rolle der Frau, Medien, Bildung, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit und Urlaub können als Ausgangspunkt für die Einführung in den DDR-Alltag genutzt werden.
DDR Museum Berlin
Spreepromenade an der Liebknechtbrücke
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
Tel.:0 30/84 71 23 73-1
post@ddt-museum.de
www.ddr-museum.de/
"Helmut Newton: A gun for hire"
bis auf Weiteres
Der Fotograf Helmut Newton (1920 in Berlin geboren, 1938 ausgewandert) bezeichnete sich selbst als "a gun for hire", als jemanden, der im Auftrag von Firmen deren Produkte ablichtete und dabei ungewöhnliche Bilder entstehen ließ, die nicht selten in der Welt der Fotografie und der Mode revolutionierend wirkten. Viele seiner kommerziellen Bilder entstanden in seinem "Open-Air-Studio", auf Baustellen mit schweren Baumaschinen oder auf urbanen Brachflächen, die er als Bühne nutzte.
Museum für Fotografie
Helmut Newton Stiftung
Jebenstraße 2
10623 Berlin
Tel.: 0 30/20 90 55 66
info@helmut-newton.org
www.smb.spk-berlin.de/
"Grenzübergang Friedrichstraße"
Dauerausstellung
Der Grenzübergang Friedrichstraße Berlin ist zum Symbol der Teilung Deutschlands geworden. Passierscheine, Einreisebestimmungen und andere Zeugnisse dokumentieren die Repressalien während der Pass- und Zollkontrollen an den Abfertigungsschaltern der DDR-Grenzpolizei. Wegen der bedrückenden Abschiedsszenen erhielt der Grenzübergang im Volksmund den Namen Tränenpalast, der heute wie kein anderer Ort authentisch an die Zeit der Mauer und des Kalten Krieges erinnert. Die Stiftung Haus der Geschichte will - u.a. mit dieser Ausstellung - den historischen Ort weiter profilieren.
Tränenpalast
Reichstagsufer 17
10117 Berlin
Tel.: 0 30/20 61 00-0
Fax: 0 30/20 61 00-30
www.tränenpalast.de
"Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen"
Dauerausstellung
"Der Krebsreiter; Karikatur von 1813"
Foto: DHM
Das Deutsche Historische Museum erfüllt mit der neuen Dauerausstellung einen anspruchsvollen Bildungsauftrag. Mehr als 8000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart. Zur Zielsetzung der Präsentation heißt es: "Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. [...] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbstständige Urteile erleichtern."
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel.: 0 30/2 03 04-4 10
Fax: 0 30/2 03 04-4 12
Trabold@dh-museum.com
www.dhm.de