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Ausgabe Juni
Heft 06/2005
Leider vergriffen!
Weltmacht USA
Liebe Leserinnen und Leser,
seit dem Untergang der Sowjetunion sind die USA die dominierende Macht auf dem Globus. Die ökonomische, kulturelle und militärische Durchdringung der Welt im Schatten des Sternenbanners vollzog sich nicht erst seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wurzeln liegen weiter zurück. Die Beiträge der aktuellen Praxis Ges... mehr
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Ursula Lehmkuhl
Der Aufstieg zur Weltmacht
Die USA im 20. Jahrhundert
Kino und Fernsehen ohne „Hollywood“?
Wirtschaftsnachrichten ohne Dow Jones-Index?Beides ist undenkbar. Die Insignien amerikanischer Kultur und Wirtschaft umgeben uns und weite Teile der Welt täglich. Und nicht erst seit dem Zusammenbruch des Ostblocks patrouillieren US-Soldaten weltweit auf Stützpunkten und Kriegsschauplätzen. Im 20. Jahrhundert entfalteten die USA die Basis für ihre Weltmachtstellung, weshalb der Journalist Henry Luce es bereits 1941 als das „American Century“ bezeichnete. Wirtschaft, Militär und Kultur sind dabei das Fundament für die amerikanische Durchdringung der Welt.
Thomas Christ
Elvis Presley und die Deutschen
Rock 'n' Roll und Amerikanisierung der Werte
James-Dean-Jacke, Pomadentolle, Jeans und Lederboots: Die bekannten unentbehrlichen Accessoires eines Halbstarken in den 1950er Jahren waren äußere Erscheinungsformen einer Jugendkultur und Ausdruck eines neuen, "amerikanischen" Lebensgefühls. Elvis Presley war die Ikone dieses "American way of life". Der vorliegende Beitrag will Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 10 bis 13 vermitteln, wie die Rezeption Presleys den Wandel der Alltagskultur in der Adenauerzeit beschleunigte
Bernhard Ilsemann
Wirtschaftskrise und „New Deal“
Wirtschaftliche Grundlage des Aufstiegs der USA?
Seit 1919 erlebten die USA einen scheinbar ungebremsten wirtschaftlichen Aufschwung. Diesen „Golden Twenties“ folgte ab Herbst 1929 die schwerste Wirtschafts- und Identitätskrise der amerikanischen Geschichte. Der vorliegende bilinguale Unterrichtsvorschlag für die Klassen 10 bis 13 vermittelt, wie das Selbstvertrauen einer Nation, die sich langsam ihrer weltpolitischen Größe bewusst wurde, von Präsident Roosevelt mit seinem „New Deal“ wieder hergestellt worden ist.
Volker Schult
9/11 – „Amerika wird angegriffen“
Die Hypermacht im „Grauen Krieg“
Am Morgen des 11. September 2001 besuchte US-Präsident George W. Bush eine Grundschule in Florida. Während er in einem Klassenzimmer saß, trat sein Stabschef Andrew Card auf ihn zu und informierte ihn mit den Worten „Amerika wird angegriffen“ über die Anschläge auf New York und Washington, D.C. Der internationale Terrorismus hatte eine neue Dimension erreicht. Wie würden die USA reagieren? Die vorliegenden Materialien für die Sekundarstufe II führen in die neue sicherheitspolitische Strategie der USA und deren Folgen ein.
Klaus Fieberg
Cartoons für den Krieg / Einführung zur DVD-Beilage
Die diesem Heft beiliegende DVD „Cartoons ziehen in den Krieg“ widmet sich einem außergewöhnlichen Kapitel des Zweiten Weltkriegs: der psychologischen Kriegsführung der USA, die sich nicht zuletzt des Kinos, des Comic-Films und der allseits beliebten Cartoon-Figuren bediente. Besonders die Original-Cartoons der DVD können im Unterricht als anschauliches Quellenmaterial eingesetzt werden.
Materialien Sek I
Amrei Stupperich
“War for Liberty or War of Conquest”
1898 und der Aufstieg der USA zur imperialen Großmacht
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Bryan stellte 1899 in einer Rede seine Zuhörer vor die zitierte Titelfrage: Sollte Amerika den Auftrag der Unabhängigkeitserklärung von 1776, die Freiheit zu schützen, weiterverfolgen oder in eine Politik „krimineller Aggression“ eintreten? Der vorliegende Unterrichtsvorschlag für die Klassen 10 bis 13 beleuchtet das imperiale Ausgreifen der USA mit dem Spanisch-amerikanischen Krieg und die innenpolitische Debatte zwischen Anti-Imperialisten und den Anhängern expansiver Politik
Christian G. Werner
Gespaltene Nation
Die Kriegseintrittsdebatte in den USA 1939–1941
Die gesellschaftliche Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern eines militärischen Eingreifens in den Zweiten Weltkrieg spaltete die USA. Sie ist ein Schlüssel für das Verständnis der Geschichte der USA in den letzten hundert Jahren: Die Entwicklung von einer regionalen Großmacht vor 1898 zur politischen, wirtschaftlichen und militärischen Supermacht erfuhr Anfang der 1940er Jahre eine entscheidende Beschleunigung. In der Debatte wurde den Amerikanern ihre neue außenpolitische Rolle bewusst. Dies können Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 in dem hier vorgeschlagenen Rollenspiel nachempfinden
Stefanie Schneider
Kennedy, Kalter Krieg und Kuba-Krise / Mythologisierung im historischen Spielfilm (Thirteen Days)
Im Oktober 1962 stand die Welt am Rande eines dritten Weltkriegs: Die Kuba-Krise bildete den Höhepunkt der Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion. Das Hollywood-Epos „Thirteen Days“ verklärt das historische Geschehen aus amerikanischer Sicht. Historische Spielfilme beeinflussen das Geschichtsbewusstsein maßgeblich. Deshalb regt der vorliegende Unterrichtsvorschlag die kritische Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an.
Materialien Sek II
Sönke Jaek
"Why We Are at War"
Woodrow Wilsons Kriegsziele (bilingual)
Der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg markiert für die amerikanische und europäische Geschichte einen Umbruch. Präsident Woodrow Wilson legitimiert das Eingreifen der USA mit der Forderung nach Demokratisierung, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, der Sicherung des freien Handels sowie einer multilateralen Friedenssicherung. Damit entwirft er eine neue Weltordnung im amerikanischen Geiste. Ziele und Konsequenzen dieser Politik werden im vorliegenden Unterrichtvorschlag für die 10. Klasse und die Oberstufe aufbereitet.
Karl-Ludwig Sommer
Das hat Geschichte gemacht
CRALOG und CARE
Humanitäre Hilfe aus den USA für Deutschland ab 1946
Den CARE-Paketen haftet seit der Nachkriegszeit ein Mythos an, der noch heute im Zusammenhang mit humanitären Hilfsaktionen beschworen wird. Im Gegensatz dazu ist die durch CRALOG im Nachkriegsdeutschland geleistete humanitäre Hilfe heute nur noch Eingeweihten ein Begriff.