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Ausgabe Januar
Heft 01/2005
Leider vergriffen!
China
China - Das Reich der Mitte. Wohl kaum ein Land der Welt hat in den letzten Jahrzehnten eine rasantere Entwicklung durchgemacht als die Volksrepublik China. Das Land gilt schon seit Jahren als eine der Wirtschafts-Großmächte der Zukunft. Gerade in jüngster Zeit wird immer deutlicher, dass China nicht nur ein günstiges Produktionsland ist, sondern l... mehr
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Dieter Böhn
China zwischen Wachstumsdynamik und sozialen Verwerfungen
Politische Ziele in ihrer Raumwirksamkeit
Der Spiegel betitelt eine Serie „China - Geburt einer Weltmacht“, das britische Magazin The Economist konstatiert: China hat den wahrscheinlich dramatischsten Ausbruch der Schaffung von Wohlstand der menschlichen Geschichte erlebt. Doch die Akademie der Sozialwissenschaften in Peking fand heraus, dass China heute das größte Einkommensgefälle zwischen Stadt und Land aufweise. In Zehntausenden von Demonstrationen protestieren Menschen gegen Korruption und Behördenwillkür. Und die Zahl der faulen Kredite soll besonders bei der staatlichen Industrie jedes gesunde Ausmaß überschreiten. - Das Bild Chinas ist widersprüchlich. Der Basisartikel hilft bei der Einordnung und konzentriert sich dabei auf räumliche Strukturen und Prozesse.
Nicolas Schlotthauer
Chinas Wirtschaftsreformen und die Integration in die Weltwirtschaft
Zentrales Thema ist die Bedeutung des Außenhandels Chinas für das Land selbst und die Welt. Dazu wird zunächst der Außenhandel selbst erfasst und festgestellt, dass Chinas Anteil sich verfünffacht hat. Die Auswertung der Exportstruktur ergibt, dass China die gleiche Produktpalette exportiert wie ein Industrieland. Wenn es sich dennoch als Entwicklungsland bezeichnet, so liegt dies an den großen Einkommens- und Entwicklungsunterschieden innerhalb des Landes. Die regionale Struktur des Warenhandels zeigt auf, dass der Handel überwiegend mit westlichen Industrieländern erfolgt.
Artur Behr
„Die Chinesen ernähren sich selbst.“
Chinas Landwirtschaft im Umbruch
Von einer Ackerfläche, die nur 7 % jener der ganzen Welt ausmacht, leben 20 % der Weltbevölkerung. Auf die Frage: „Wer ernährt die Chinesen?“ antworten chinesische Politiker und Agrarexperten: „Die Chinesen ernähren sich selbst.“ Der Beitrag stellt die natürlichen Gegebenheiten dar und zeigt auf, wie die Chinesen damit umgehen.
Dieter Böhn, Thomas Reichenbach
Shanghai - wir gestalten die Zukunft
Shanghai kann entweder als Gegenpol zu Peking behandelt werden (Wirtschaftsmetropole als Gegenpol zum politischen und wissenschaftlichen Zentrum) oder auch allein als Symbol des Aufbruchs Chinas in die Zukunft. Dabei sollte zum Schluss zwar darauf hingewiesen werden, dass Shanghai in China eine Ausnahmestadt ist, doch sollen die Schüler von der Dynamik fasziniert sein, auch von dem Zukunftsoptimismus. Dabei braucht durchaus nicht verschwiegen werden, wie schwierig dieser Aufstieg ist, welche sozialen Verwerfungen dabei entstanden.
Thorsten Hartung
„Nur ein Kind für die Zukunft Chinas und das Glück der Familie“
Die Bevölkerungspolitik Chinas
2004 leben in China 1,3 Milliarden Menschen. Die Bevölkerung wuchs allein in den letzten 20 Jahren um 250 Millionen, jedes Jahre drängen über 10 Millionen Jugendliche auf einen überfüllten Arbeitsmarkt. Um die „Bevölkerungsexplosion“ zu entschärfen, entschied sich die chinesische Regierung schon vor Jahrzehnten für eine Politik der „Ein-Kind-Familie“. Der Beitrag zeigt aktuelle Tendenzen in der Bevölkerungsentwicklung Chinas auf.
Karin Horn
Wohnen im stadtnahen ländlichen Raum Chinas
Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, am Beispiel von drei äußerst unterschiedlichen ländlichen Wohnformen Veränderungen im stadtnahen ländlichen Raum (z.B. verbesserte Wohnsituation, größerer materieller Wohlstand, Verbreiterung der Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten) zu erkennen und zu bewerten. Die Beispiele ermöglichen die Analyse von Bestimmungsfaktoren für den sozialen Aufstieg und dessen unmittelbare Raumwirksamkeit. Sie sind für Gruppenarbeit geplant.
Henning Albrecht
Interkulturelle Kompetenz
Soft Skills für den Erfolg im China-Geschäft
Gerade bei Geschäftskontakten mit anderen Kulturkreisen wird daher immer wieder der Erwerb interkultureller Kompetenz gefordert. Das geschieht in diesem Zusammenhang nicht aus Achtung vor der fremden Kultur, sondern aus wirtschaftlichem Interesse: Wer kulturbedingte Verhaltensweisen nicht berücksichtigt, erleidet sehr oft geschäftliche Verluste. Das gilt besonders für China. Die Beispiele des Beitrages belegen dies.
Forum
Wachstumsmarkt Berlin-Tourismus
Abfall
Einführung ins Geographiestudium
Fünf Milliarden Städter
Sieben Milliarden
Geographie-Rätsel 23
Report
Josef Birkenhauer:
Sprache und Begrifflichkeit im Geographieunterricht
(Didaktische Impulse)
Wang Min:
Peking - das politische, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Chinas
SPEZIAL
Sonja Butzengeiger und Britta Horstmann:
Klimawandel:
Ein Phänomen, verschiedene Konsequenzen. Meeresspiegelanstieg in Bangladesch und den Niederlanden